„Sollen wir auf Google oder auf Meta werben?" ist eine der häufigsten Fragen, die wir hören, und eine der am schlechtesten gestellten. Denn die beiden Kanäle machen grundverschiedene Dinge. Wer das versteht, stellt nicht mehr die Entweder-oder-Frage.
Der entscheidende Unterschied: Pull vs. Push
Google Ads ist Pull. Menschen suchen aktiv nach einer Lösung. Du fängst eine Absicht ab, die schon da ist. Die Kaufbereitschaft ist hoch, entsprechend wertvoll (und teuer) sind die Klicks.
Meta Ads ist Push. Niemand sucht auf Instagram nach deinem Produkt. Du unterbrichst, mit gutem Content so charmant, dass es nicht stört. Du erzeugst Bedarf, der vorher nicht da war.
Wann Google Ads die bessere Wahl ist
- Es gibt bestehende Nachfrage, Leute googeln deine Leistung.
- Du verkaufst etwas mit klarer Absicht (Handwerker, Dienstleister, B2B).
- Du brauchst schnell Anfragen. Wie das profitabel läuft: SEA-Strategie.
Wann Meta Ads die bessere Wahl ist
- Dein Produkt ist erklärungsbedürftig oder neu, du musst Bedarf wecken.
- Du hast starken visuellen Content (Bewegtbild zieht hier am meisten).
- Du willst Bekanntheit aufbauen und Zielgruppen scharf eingrenzen.
Die Wahrheit: meistens beides
Die stärksten Setups nutzen beide Kanäle im Zusammenspiel. Meta baut Bekanntheit auf und füllt den oberen Funnel; Google fängt die Nachfrage ab, die dadurch entsteht. Wer nur einen Kanal fährt, verschenkt die Hälfte. Entscheidend ist, dass du den ROAS je Kanal sauber misst und das Budget dorthin schiebst, wo es am meisten bringt.
Häufige Fragen
Womit sollte ich starten, wenn das Budget knapp ist? Gibt es bestehende Nachfrage? Dann Google. Musst du Bedarf erst wecken? Dann Meta. Im Zweifel der Kanal, der näher am Kauf liegt.
Gilt das auch für TikTok? TikTok funktioniert ähnlich wie Meta (Push), nur jünger und stärker auf Bewegtbild. Mehr dazu unter TikTok Ads.
Du willst dein Budget dort, wo es am meisten bringt? Wir steuern beide Kanäle im Performance Marketing. Reden wir 30 Minuten.





